Portal

Das Portal

Hin und wieder schiebt sich ein Gedanke durch die wabernde Oberfläche des Portals.

Lyrik, kleine Geschichten und wortgesponnene Poesie. Das Fragment eines Augenblicks bis hin zu herumflirrenden Funken meiner Arbeiten. Manchmal vermag es sogar, den ein oder anderen Splitter einer Leseprobe hindurchzuschieben. Doch sieh dich vor!! Denn das Portal ist wankelmütig. Heute vermag es, dir einen Einblick zu gewähren, bis es eines Tages seine Gabe zurückzieht, um in der Unendlichkeit der Wortmagie zu verschwinden.

Daher sei bereit und gib gut acht, wenn das Portal erneut zum Leben erwacht.

Aus der Dunkelheit gewoben Krallt und kratzt es sich nach oben. Zerrt aus Eichengallenrinde Schattenschwarz die Eisentinte. Papyrus schwebt bereits in Fetzen, als Geistesweben sich zersetzen. Reißt Gedanken, spaltet sie Schafft ein Manuskript wie nie. Nun noch Blut aus einem Herz, schon erwacht des Autors Schmerz. Lässt ihn bitten, betteln, beben Doch zu spät. Es ist am Leben. AliceCather
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