Biografie
Eigentlich führt Alice ein recht gewöhnliches Leben. Sie ist Mutter von zwei Kindern, verheiratet und lebt mit ihrer Familie und der hinreißenden Labrador-Hündin Happy auf dem Land. Gewöhnlich? Na ja, vielleicht nicht ganz. Alice ist blind.
Die 1981 geborene Schriftstellerin lässt sich von ihrem Handicap jedoch nicht davon abhalten, ihre eigenen Grenzen tagtäglich aufs Neue zu definieren. So schreibt sie nicht nur mit absoluter Hingabe ihre lebhaften Fantasyromane, sondern übernimmt kurzerhand auch die gesamte Illustration. Jeglichen Hauch ihres noch verbleibenden Sehrestes nutzt sie, um ihre ganz persönliche Sichtweise auf die Dinge in Szene zu setzen. Auch wenn der ein oder andere Strich nicht immer sofort sitzt, steht sie voll und ganz zu ihren Werken. Denn in einer Zeit, in welcher Perfektion und präzise Genauigkeit das neue Weltbild zu gestalten scheinen, braucht es manchmal ein wenig Mut, die kleinen Ecken und Kanten der eigenen Arbeit anzuerkennen. Sind es am Ende nicht genau diese Dinge, welche es mit ihren ganz eigenen Charakterzügen zu etwas Besonderen machen?
Gedanken zum Urheberrecht
Ich arbeite als freischaffende Künstlerin und Autorin. Meine Bilder und Texte entstehen mit viel Zeit und Liebe. Und ja, es ist ein unglaubliches Kompliment, wenn ich mitbekomme, was meine Arbeit bei dem ein oder anderen auslöst. Emotionen.
Dennoch bestürzt es mich, mit welcher Selbstverständlichkeit im Internet das Urheberrecht verletzt wird. Nicht einmal, weil es böse gemeint ist. Oft aus einem Moment der Unüberlegtheit. Doch hinter all den Texten und den kleinen Bildchen stecken Menschen, die ihr Herzblut, Zeit und Kreativität in ihre Arbeit fließen lassen.
Daher möchte ich noch einmal dazu aufrufen:
Bevor die Dinge eines anderen sorglos für eigene Zwecke verwendet werden, halte bitte kurz inne. Fragt zumindest bei der entsprechenden Person nach, ob es tatsächlich in Ordnung ist, die Sachen zu verwenden. Bitte.
Fazit:
Das Urheberrecht zu verletzen ist kein Kavaliersdelikt und kann für den Künstler, Autor, etc. unter Umständen auch geschäftsschädigend sein. Dazu kommt das eigene Sicherheitsempfinden in den sozialen Medien. Ihr wollt echte Kunst? Echte Emotionen? Dann respektiert das Urheberrecht, damit Menschen wie ich, auch noch morgen die Möglichkeit haben, eure Seelen zu berühren.
Vielen Dank!
